Die Umerziehung - Part 1

Minou soll umerzogen werden. Sie ist das schwarze Schaf einer Familie aus Fleischliebhabern und Fleischern. Was sie zum schwarzen Schaf macht ist ihre Einstellung zur Nahrung. Aus welchen Gründen auch immer hat sie versucht, von Jung auf den Zwergenaufstand zu proben und sich gegen die Gepflogenheiten ihrer Familie zu stellen. Als sie sich dann auch noch entschied, überzeugte Vegetarierin zu werden, beleidigte sie damit jegliche familiäre Tradition. Der Dominus soll sich ihrer annehmen. Doch ehe er mit der praktischen Umerziehung beginnt, möchte er Minous Motive hinterfragen. Er verhört sie und lässt sie zugleich spüren, dass sie ehrlich zu sich, aber besonders ehrlich zu ihm sein sollte. Minou lehnt fleisch ab und möchte auch im Rahmen der Umerziehungsmaßnahmen kein Fleisch zu sich nehmen. Die Aussage, es schmecke ihr einfach nicht, erscheint dem Don nun doch etwas zu dünn. Als sie sich weiterhin weigert, beginnt er wiederum, ihren Zwergenaufstand persönlich zu nehmen. Sie will, sie will, sie will - und er soll vor ihrer Familie am Ende schlecht dastehen? Der Master hat unter seinen Klienten einen Ruf zu verlieren. Oh nein, so einfach wird sie nicht davon kommen. Was folgt ist die gänzlich persönliche Vorstellung des Dominus einer effizienten und fruchtbaren Ernährungsberatung. Objektiv betrachtet kann hier gewiss keine Beratertätigkeit nachvollzogen werden, doch wer zwischen den Zeilen zu lesen vermag, der erkennt einen klaren Ratschlag. Tu, was der Dominus verlangt, und du kommst ... nein, kommst du nicht. Nicht ein kleines Bisschen. Doch der Dominus hat Gefallen an Minou gefunden. Er will - ihr zuliebe - langsam anfangen und ihr Chancen der Einsicht einräumen. Während die Wurst lediglich für Genuß sorgen wird, hinterlässt das Gemüse Schmerzen auf - und in ihrem Körper. Das verdeutlicht der Dominus .... spürbar.
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